Ramen – vegane Nudelsuppe auf japanisch

Nudeln gehen immer. Ein Teller Pasta ist für mich nicht einfach nur eine Portion Spaghetti oder Penne Arrabiata sondern schlicht Soulfood. Aber das Spektrum an tollen Nudelgerichten geht weit über die Klassiker der italienischen Küche hinaus. Mindestens genauso gerne esse ich Nudeln mit asiatischem Touch und hier wiederum sind Nudelsuppen meine absoluten Favourites. Ramen, die japansiche Nudelsuppe, könnte ich täglich essen und es würde mir nicht zu viel werden.

Für mich strahlt eine gute, dampfende Nudelsuppe eine besondere Magie von Behaglichkeit und Wohlempfinden aus. Umso schöner, wenn sie auch noch mit einer Prise Exotik gewürzt ist. Leider werden auch in Asien die Brühen fast ausschließlich mit Fleisch gekocht, was es für Veganer schwermacht, mal eben schnell beim Thailänder um die Ecke die Nudelsuppe „Tausend Köstlichkeiten“ mit zu nehmen. Wie so häufig heißt es da: selbst ist der Veganer!

Ich möchte Euch mein Standard Rezept für eine schmackhafte und, wie ich denke auch ziemlich authentische, vegane Ramen Suppe, nicht vorenthalten.

Zugegeben, es macht schon etwas mehr Aufwand, eine eigene Gempsebrühe anzusetzen und natürlich könnt Ihr auch eine vegane Instantbrühe verwenden. Aber der Mehraufwand, eine eigene Brühe lohnt sich, weil um Längen leckerer. Außerdem lässt sich die Brühe ohne Probleme einfrieren, dann braucht Ihr bei der nächsten Ramen Heißhungerattacke die Suppe nur noch erwärmen und fertig. Darum lieber etwas mehr kochen.

Das Grundrezept für die Brühe darf übrigens gerne nach eigenem Gusto mehr oder weniger scharf gewürzt werden. Ich mag es z.B. nicht ganz so scharf. Für all diejenigen, die kein Ingwer mögen (davon soll es angeblich ja eine Menge geben), können diesen natürlich auch weglassen. Aber wo bleibt da dann noch der asiatische Touch? Die Gemüseeinlage könnt Ihr natürlich auch nach Belieben oder Saison wählen, Pak Choi würde zum Beispiel auch prima passen.

Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!

 

Zutaten:

  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 frischer Ingwer daumengroß
  • 1 Prise Zucker
  • 75 ml Reisessig
  • 60 ml Soja Sauce
  • 2 Teel. Vegetarische Austernsoße
  • ½ Teel. Chili Paste (rot)
  • ½ Teel. Ingwer (fein geschnitten)
  • 2 Knoblauchzehen (fein geschnitten)
  • 1 EL Erdnußöl
  • 2 EL Sesamöl
  • 500 g Pak Kanaa (Chinesischer Broccoli)
  • 250 g Udon Nudeln (nach Packungsangabe kochen)
  • 4 Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten)
  • ½ Bund Koriander (grob gehackt)
  • 100 g gesalzene Erdnüsse (grob gehackt)

 

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe in einen großen Topf geben.
  2. Geschschälter und halbierter Ingwer (nicht der fein gehackte!), Zucker, Reisessig, Sojasauce, vegetarische Austernsoße und Chilipaste dazu geben.
  3. Brühe zum Kochen bringen. Sobald die Brühe kocht den Topf mit einem Deckel bedecken und Hitze reduzieren.
  4. Udon Nudeln nach Verpackungsangaben kochen
  5. Brühe 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Ingwerstücke aus der Brühe entfernen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. In einem separaten Topf Erdnußöl erhitzen. Fein gehackter Ingwer und Knoblauch darin 2 bis 3 erhitzen (Vorsicht mit der Hitze! Sonst verbrennen Ingwer und Knoblauch und schmecken bitter).
  8. Zerkleinerter Brokkoli und Sesamöl dazu geben.
  9. Bei mittlerer bis kleiner Hitze Brokkoli bissfest garen.
  10. Topf mit Brokkoli von der Herdplatte nehmen und zur Seite stellen.
  11. Eine Portion Udon Nudeln in eine Suppenschale geben. Brokkoli darüber geben und mit Brühe übergießen.
  12. Mit Frühlingszwiebeln, Koriander und gehackten Erdnüssen bestreuen.
  13. Genießen!
Thomas
Thomas

"Food for the body is not enough. There must be food for the soul."

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